Das Orchester

Piccola Orchestra Italiana

Das Piccola Orchestra Italiana wurde 2015 von Luca Artioli gegründet. Unter der Leitung von Luca Artioli und den Kontrabassisten Boris Lichtman vverschreibt sich das Orchester seitdem der italienischen Musiktradition über mehrere Jarhunderte hinweg und bedienst sich dabei dem typisch italienischen Musikinstrumentarium.

Die Revue

capriccio italiano

Die italienische Musikkultur hat, wie kaum eine andere, unser Bild vom Tenor geprägt. Wir lachen, weinen, hoffen und bangen mit ihm. Aber wer steckt dahinter? Das Piccola Orchestra Italiana und seine Solisten begeben sich auf eine faszinierende Reise durch vier Jahrhunderte italienischer Musikgeschichte. Sie zeigen uns, wie sich unser Bild vom Tenor und all den anderen Bühnekünstlern über die Zeiten gewandelt hat und letztendlich doch immer gleich geblieben ist. Es wird virtous musiziert, gesungen, gespielt und getanzt.

Unter der künstlerischen Leitung von Luca Artioli, dirigiert von von Maestro Francesco Andreoli singen die international renommierten Solisten Paolo Antognetti (Tenor) und Francesca Bruni (Sopran). Begleitet werden sie von einer bunten Tänzertruppe, die gemeinsam mit den Solisten, die jeweiligen Stücke auf der Bühne erlebbar machen und uns hinter die jeweiligen Künstlerseelen blicken lassen. Der Bogen spannt sich vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Bei diesem Ausflug werden all die kostbaren Musikschätze, die die Welt erobert haben, zusammengetragen.

Wie an einer eleganten Perlenkette reiht sich der venezianische Barock an die große Oper, Neapolitanische Volksmusik an italienische Filmmusik. Namen wie Vivaldi, Albinoni, Rossini, Verdi, Puccini, Tosti oder Morricone sind allesamt Meister Ihres Genres. Eines aber haben sie gemeinsam: die Sehnsucht nach großen Gefühlen, im Schmerz wie in der Lust. Capriccio Italiano bedient sich ungewöhnlicher Blickwinkel und spiegelt so die Seelenwelten dieser großen Künstler, die wir so sehr verehren, wider. Auf der Bühne genauso wie hinter der Maske, dem Kostüm, den großen und kleinen Gesten. Letztendlich sind und waren sie immer die Gaukler, die uns in Metamorphosen unsere eigenen Gefühle erlebbar machen. (Dauer: 2 x 45 Min.)

Die Künstler

Stellen sich vor

Francesca Bruni

Der studierte Trompeter Paolo Antognetti wurde in La Spezia geboren. An seine Solokarriere als Trompeter schloss er bei so renommierten Lehrern wie Giovanna Canetti ein Gesangsstudium an. Seitdem ist er europaweit intensiv solistisch als Sänger tätig und hat mit herausragenden Dirigenten wie Zubin Metha oder Riccardo Muti gearbeitet.

Francesco Andreoli

Die junge Sopranistin Francesca Bruni stammt aus Perugia. Dort erwarb sie ihr Gesangsdiplom mit Auszeichnung am Conservatorio F. Morlacchi. Sie absolvierte mehrere Meisterklassen u.a. mit Mirella Freni und Gabriella Tucci. Francesca Bruni ist ein gern gesehener Gast auf vielen europäischen Festivals und Opernbühnen.

Joerg Thieme

Der erfahrene Tänzer und Choreograph Roman Lukyanchenko stammt ursprünglich aus Kiew und hat gemeinsam mit seiner Frau Slava Luky die Tanzkompagnie gegründet. In den letzten Jahren hat Roman Lukyanchenko im Berliner Friedrichstadtpalast als Tänzer und Choreograph gemeinsam mit seiner Frau diverse Erfolge feiern können.

Luca Artioli

Der in Gambara in der Provinz Brescia geborene Dirigent Francesco Andreoli ist ein Vielseitigkeitskünstler. Nach seinem Klavier- und Orgelstudium schloss er noch ein Kompositionsstudium bei Giancarlo Fachinetti ab. In den vergangenen Jahren hat er sich als Dirigent sowohl klassischer als auch moderner Popmusik mit großen Orchestern einen Namen gemacht.

Lukys Dance

Der in Eisenhüttenstadt geborene Regisseur und Schauspieler Jörg Thieme begann sein Studium zum Schauspieler 1989 in Leipzig. 1994 wird er in das Ensemble des Staatschauspiels Dresden übernommen. Zwischenzeitlich freischaffend tätig findet seit 2007 seine künstlerische Entwicklung als festes Mitglied des Berliner Ensemble statt, wo er mit national und international renommierten Regisseuren und Künstlern zusammen arbeitet.

Paolo Antognetti

Luca Artioli stammt aus Salò am Gardasee. Wegen seines besonderen Talentes kann er schon mit 10 Jahren das Studium für klassische Gitarre beginnen. Heute spielt er Mandoline und Gitarre europaweit mit seinem Mandolinen-Ensemble und mit klassischen Orchestern. Seine Musik, mit unverkennbar südländischem Flair, ist in deutschen und italienischen Fernsehproduktionen vertreten gewesen.

Regie

Hinter den Kulissen

Die Hauptelemente der Szenografie sind: Das Orchester auf der zentralen Spielfläche, vor einem Podest und einer Projektionsfolie, ein Tanzboden, Stühle, Notenständer, verschiedene Garderoben und Schminktische an den Seiten, die den Blick hinter die Kulissen auf die Bühne bringen. Während der Vorstellung filmt ein Stadycam Operator (Kameramann) in real time (live) auf der Bühne und „Backstage“. Die Bilder werden in real time (live) auf die Leinwand projiziert. Der Film begleitet die Künstler sowohl auf der Hauptbühne, als auch in den Zwischenräumen zwischen Auftritt und Auftritt.

Die Zwischenräume werden Bestandteil der weiter fortlaufenden Erzählung. Die Künstler gestalten die Inhalte und Formen des Geschehens aus dieser zusätzlichen Ebene heraus. Gesten, Mimik, Emotionen, Bewegungen, Inhalte und Formen verändern ihren Kontext. In heiterer, exzentrischer, assoziativer Formgestaltung sollen ungewöhnliche, spannende, tiefsinnige und facettenreiche Einblicke in das Künstlerleben gewährt und die Metamorphosen der Kunst sichtbar gemacht werden. In Selbstkonfrontation wird Erfolg und Scheitern, Hype und Havarie, das „Künstlerleben“ erzählt, um somit dem Vergangenen/Traditionellen neue Vitalität zu verleihen und es thematisch ins Heute zu übertragen.

Regie: Jörg Thieme
Kamera: Jakob Klaffs, Hugo Reis

„Die Macht der Oper,
wo jedes Drama eine Fälschung ist,
sodass du mit ein bisschen Schminke und Mimik
ein anderer werden kannst.“
Lucio Dalla: Caruso

Programm

Opern- und Ballettrevue

Erster Teil
Anonymus (ca. 1700) Antidotum Tarantula | Cicerenella
Antonio Vivaldi (1678-1741) Allegro da Concerto
in Re maggiore per Mandolino e Archi
Tomaso Albinoni (1671-1751) Adagio in g minore
Antonio Vivaldi (1678-1741) Presto da La Primavera
Gioachino Rossini (1792-1868) La Danza op. 21
Raffaele Calace (1863-1934) Bolero n. 1, op. 26
Gaetano Donizetti (1797-1848) Una furtiva lagrima da L‘elisir d‘amore
Giacomo Puccini (1858-1924) O mio babbino caro da Gianni Schicchi
Giacomo Puccini (1858-1924) Nessun dorma! da Turandot
Giuseppe Verdi (1813-1901) Preludio da La Traviata
Giuseppe Verdi (1813-1901) Libiamo ne‘ lieti calici da La Traviata

Zweiter Teil
Raffaele Calace (1863-1934) Tarantella, op. 18
Ernesto De Curtis (1875-1937) Torna a Surriento
Paolo Tosti (1846-1916) Marechiare
Luis Bacalov (1933) Il Postino
Ennio Morricone (1928) C‘era una volta il west
Nino Rota (1911-1979) Amarcord
Nicola PiovanI (1946) La vita è bella
Nino Rota (1911-1979) Il Padrino
Francesco Andreoli (1961) Il Walzer dell‘ ultimo bacio
L.Artioli (1972) - F.Andreoli (1961) Oceani
Francesco Andreoli (1961) Canto
Lucio Dalla (1943-2012) Caruso

Presse

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